Wechseldruckverfahren

Um die Imprägnierung der schwer tränkbaren Fichte zu verbessern, wurde das Wechseldruckverfahren entwickelt. Bei diesem Verfahren wird das saftfrische Holz zunächst in einem Druckkessel mit einer Tränklösung überflutet. Diesem Holz werden dann während 20 Stunden mit ca. 400 kurzfristigen Druckwechseln, in einem Vakuum von -0.9 bar bis zu einem Überdruck von knapp 8 bar, die vorhandene Luft und der Baumsaft allmählich entzogen und an deren Stelle die Imprägnierlösung eingepresst.


Kesseldruckverfahren 

Beim Kesseldruckverfahren wird das trockene Holz während einer bis drei Stunden bei einem Vakuum von - 0.9 bar konditioniert. Anschliessend wird ebenfalls unter Vakuum, die Tränklösung eingelassen. Danach folgen je nach Holzart, drei bis acht Stunden Druck bei ca. 8 bar.


Imprägniertechnik